Winterflucht im Januar – Let’s get some sunshine, baby

Wir wollten: Sonne satt! Haben wir bekommen. Im „Sunshine State“gibts – auch im Winter – bis zu 10 Sonnenstunden am Tag. Und Palmen! Viele viele Palmen! Damit fühlt sich alles gleich viel sommerlicher an. Das wissen Auswanderer aus der ganzen Welt und lassen sich deshalb genau hier nieder. Und wenn man Miami zu teuer und wuselig findet, dann ist der Westen Floridas (Golfküste) ne super Adresse. Denn: Hier gibt’s kilometerlange, einsamere Strände und … ein bisschen mehr …Bodenständigkeit.

Ein paar Erkenntnisse, kurz zusammengefasst!

Golfküste vs. Atlantik?

Im Winter: Golf! Immer. Wärmer. Vor allem das Wasser. Strände sind auch besser weil weniger wild.

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Hotel vs. Airbnb/Haus?

Airbnb! So viel besser, gemütlicher, und: geileres Frühstück! Im Ernst – selbst in richtig, richtig, richtig guten amerikanischen Hotels ist das Frühstück mit 98%iger Sicherheit schlecht: Hallo, ZUCKERSCHOCK! Einfach furchtbar im Vergleich zu unseren (deutschen) Standards.  Ich ärgere mich jedes Mal wieder und besorge dann trotz Hotel doch wieder mein eigenes Essen. Im Airbnb haben wir außerdem viel mehr Platz. Und fühlen uns megawohl. Und, ganz wichtig: Sogar richtig zuhause – und weniger als Touri. (Unser Airbnb hatte übrigens die BEQUEMSTEN Betten, in denen ich jemals! geschlafen habe. Himmlisch!)

Mietwagen?

Ja, auf jeden Fall! Öffentliche Verkehrsmittel in den USA is‘ leider eher nich. Außerdem ist Auto super für: Schlecht-Wetter-Tage. Ausflüge auf eine der schönen vorgelagerten Inseln, Strände, Dinner, Lebensmitteleinkäufe. Und mal im Ernst – was ein Luxus, mit ner amerikanischen Karre auf entspannten amerikanischen Highways zu cruisen. Immer wieder nett, geradezu entspannend. (Allerdings eher NICHT in Miami)

Bester Strand

Glaubt man diversen Studien, dann ist das, und zwar mit Abstand, dieser hier. Und ja, er ist auch wirklich schön! Einer der breitesten Strände, die ich je gesehen habe. Das Wasser ist klar und fällt ganz flach ab – super für Kinder! Und der Sand erst: wie allerfeinstes Mehl (nicht so gut für gute Kameras – die hab ich direkt weggepackt) Wirklich, richtig, richtig schön!!!

Hier haben wir unseren Silvestertag verbracht. Abends haben wir eine der größtes Attraktionen der Gegend auch noch miterlebt: Den Drum Circle. Darüber habe ich ja hier schonmal was geschrieben. Mega.

Beste Alternative

NOKOMIS BEACH. Geheimtipp. Kleiner und nicht so überlaufen, wie Siesta Beach mitunter sein kann.  Viele, viele Muscheln. Und: Shark Teeth! Ein bisschen südlich von hier befindet sich nämlich das Shark Teeth Capital of the World! Hier werden so viele  Hai-Zähne angeschwemmt wie nirgendwo sonst auf der Welt. Wir haben einen gefunden. Einen winzigen. Und auch nur mit Hilfe eines erfahrenen Locals.

Und mit dem Suchen sind die Kinder (und Eltern!) stundenlang beschäftigt.

Außerdem ist hier wohl auch super  Surf Spot. Kann ich leider nicht beurteilen.

Aber das hier: Auch am Nokomis Beach gibts nen Drum Circle, mittwochs und samstags, immer zum Sonnenuntergang. Hammerschön. An diesem Strand, in diesem kleinen Städtchen hab ich mich am allerwohlsten gefühlt: Ein bisschen künstlerisch, ein bisschen, „off-the-beaten track“. Empfehlung! Große!

Außerdem in Nokomis: Pop’s Sunset Grill mit geiler Aussicht aufs Wasser und gutem Essen! Und: Briandi’s Restaurant. Winzig, aber wirklich richtig gutes italienisches Essen. Homecooking. Megagut!

Schlechtwetterausflug

MYAKKA RIVER STATE PARK. Wir haben hier einen wunderschönen Nachmittag verbracht. Mit Baumwipfelspaziergang. Super für Kinder, die sind bestimmt zwei, drei Stunden beschäftigt. Hier gibt es einen Wanderpfad. man kann in dem Park auch heiraten. Oder einfach Vögel beobachten. Und Alligatoren natürlich. Die haben wir allerdings nicht gesehen, denen war wohl zu KALT (nach Silvester gab es in den USA einen ungewöhnlichen Temperatursturz, an einigen Orten von Florida sogar SCHNEE! Aber Nicht im Süden- puh! )

Fort Myers /Beach

Wurde uns sehr ans Herz gelegt. Unbedingt mal auf dem McGregor Boulevard fahren – ist meilenlang von Palmen gesäumt und wunderschön! Fort Myers Beach ist mir persönlich aber zu .. touristisch. Wenn auch sehr schön. Aber die hohen Parkgebühren nerven und Party-Bars sind mir etwas zu studentisch. Wer auf sowas steht – hin da. Sicher auch nett mit Kindern.

Geschichtsstunde- in … cool!

Viel besser fanden wir die EDISON & FORD WINTER ESTATES, auch in Fort Myers. Wahnsinn! Unbedingt hinfahren und einen halben Tag dort verbringen. Unsere Siebenjährige liebte den Audio Guide (gibts auf deutsch), die Muddi liebte das Anwesen (Die Häuser, die Bibliotheken, das Piano, die Terrassen, das Poolhaus!, die Gärten – hach!), der Papa ALLLLLLL die Erfindungen. Mega! Hier hat Thomas Edison (der mit der Glühbirne und ca. 1.100 weiteren Patenten) seine Winter verbracht. Und er hat sichs sehr! schön gemacht!

Tipp: Danach noch über die First Street im River District schlendern.

Sanibel Island

Eine der vorgelagerten Inseln, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind. Wir hatten leider nicht so viel Zeit und waren nur ein paar Stunden abends da. Es gibt wunderschöne Strände, nen alten Leuchtturm und jede Menge beeindruckende Anwesen. Allein schon die Fahrt nach Sanibel  über die lange Brücke ist schon ein Erlebnis. Ach so – hier gibts auch in paar sehr nette kleine Hotels. Lohnt sich vielleicht auch für ein paar Tage.

Und sonst:

Wenn es irgendwie geht, Miami International Airport vermeiden! Vor allem um die Weihnachtstage herum herrscht hier CHAOS!!!! Ewig lange Schlangen bei der Einreise. Fort Lauderdale oder Southwest Florida Intl‘ sind entspannter – und letzterer auch näher dran.

Erzählt mal von euch! Habt ihr noch Tipps? Habt ihr was ausprobiert?

Happy Travels!

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