99 Steps, Strawberry-Daiquiris und jede Menge … Echsen

Kaum ist der Tag in Antigua verarbeitet, steht nur 12 Stunden später schon das nächste Traumziel an:  St. Thomas, das Tor zu den Amerikanischen Jungferninseln. Die Insel ist bekannt für ihre Strände und Schnorchelplätze und gehört seit 1917 den USA (die hatten Angst, dass sich hier deutsche U-Boote verstecken könnten und kauften sie im Ersten Weltkrieg den Dänen ab).  Und wie schön klingt bitte der Name der Hauptstadt? Charlotte Amalie. Hier kommen wir an. Mit diesem Mega-Regenbogen. Klar!

Wir gehen diesmal in einem kleinen Pulk von Bord (mit Nichten und Neffen), und verhandeln kurz darauf mit fünf bis sieben Taxifahrern über die beste Route, Geld und zu welchem Strand es gehen soll. Strand wollen die Kids unbedingt, wir entscheiden uns für den Coki Beach, vielleicht nicht der schönste (es gibt da noch Magens Bay, Honeymoon Beach, Secret Harbor), aber ziemlich schnell zu erreichen und: Tadaa, for free! Magens Bay hätte nochmal 5$ pro Person extra gekostet – bei insgesamt 11 Leuten war uns das zu viel. Generell sind die Preise hier nicht ohne. Im Taxi wird (wie schon in Antigua) pro Person abgerechnet  (nicht pro Fahrt) – das läppert sich bei so vielen Leuten. Aber: man unterstützt damit schließlich auch die hiesige Wirtschaft, und das ist auch gut so.

Direkt neben dem Coki Beach gibts das Coral World mit Aquarien und einem Unterwasserobservatorium. Wegen der beiden Orkane der Stärke 5 kürzlich hat das aber leider (wie auch einiges andere auf der Insel) gerade zu.

Das gibts aber (ganz kostenfrei) zu sehen: Bartagamen (eine Art Echsen). Jede Menge. Nicht anfassen, heißt es von Einheimischen. Die kleinen Minidrachen sind nicht gefährlich. Muss aber ja keiner wissen.

Generell sehen wir auf allen Inseln, die wir besuchen, Auswirkungen der Orkane. Auch hier auf St. Thomas sind noch immer einige Straßen nicht befahrbar, Häuser zerstört und man sieht immer mal wieder Autos der US-Hurrican Hilfe. Ursprünglich hatten auf der Kreuzfahrt-Route zum Teil ganz andere Inseln gestanden, aber St. Maarten z.B. ist komplett zerstört. Unvorstellbar und auf der Reise immer wieder Thema.

Nach dem Strand gehts noch auf eine kleine Rundfahrt (zur Freude aller wie auch auf Antigua wieder auf der LINKEN Straßenseite, aber diesmal mit Lenkrad auch auf der linken Seite. Doppelt komisch!) und dann zurück zum Hafen.

Hier mache ich mich zusammen mit meiner Schwester nochmal auf eigene Faust auf Erkundungstour der Insel. Der Rest ist shoppen (sehr beliebt hier), essen oder: aufm Schiff: die Ruhe genießen. Hier kann jeder machen, worauf er Bock hat. Find ich ja super.

Uns beide zieht es erstmal in den Smoking Rooster, ein Restaurant mit Livemusik und unglaublich (!!) guten Strawberry Daiquiris. Ich nehme zwei. Zu empfehlen ist außerdem Mac&Cheese und das Pulled Pork.

Per Taxi gehts dann rauf zum Black Beard’s Castle (ein Hinweis auf die Piratenvergangenheit der Insel: alles, was Rang und Namen hatte, war irgendwann mal hier.)

Leider hat das aber ebenfalls zu (wie auch der Skyride zum Paradise Point! 😔 )

Trotzdem, die 99 Steps wollen wir uns nicht entgehen lassen. Etwas schweißtreibend! Aber wunderschön!!!

Ein paar Minuten oberhalb des Blackbeard’s Castle gibts übrigens zwei nette Aussichtspunkte, unter anderem den Mountain Top View Point mit nem geilen Blick auf Magens Bay. Da lotsen wir den Taxifahrer natürlich vorher auch noch hin. Der macht netterweise auch ein Erinnerungsbild – um währenddessen seinen Cousin anzurufen (!), der in Berlin wohnt (!!) um ihn dann an mich weiterzugeben (!!!) – „Talk to him“ sagt er. „Äh. Ok- Sure.“ 😆 Lustig war das! Seinem Cousin ist kalt in Berlin. Glaub ich sofort ;-D

 

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