Drei Tage, drei Städte: Newport – New Haven – Princeton

Drei Ziele stehen vor unserer USA-Reise fest: Boston, Washington, New York. Und dazwischen? Puh. Tagelang wälzen wir Reiseführer und befragen google. Und sind überfordert. Die Lösung: Freunde fragen. Die empfehlen Newport, New Haven und Princeton. Und wir sagen: Herzlichen Dank! Alles richtig gemacht. Weil wir jeweils nur kurz da waren, jetzt einfach ein paar Eindrücke.

Newport: Newport liegt im kleinsten Bundesstaat der USA, in Rhode Island. Für uns bedeutet Newport erstmal, die vermutlich letzte Chance auf eine Lobster Roll. Also ab zum Hafen (macht beim Namen ja auch durchaus Sinn). Danach laufen wir einfach drauf los. Rund um den Hafen und im Historic District gibt es viele schöne Cafés und Restaurants. Wirklich beeindruckend ist die Bellevue Avenue. Im 19. Jahrhundert haben sich reiche Amerikaner hier ihre Sommerresidenzen gebaut. Eine herrschaftliche Villa steht neben der anderen. Einige können auch besichtigt werden. Bekannt ist die Stadt heute auch für das „Newport Folk Festival“. In diesem Jahr sind dort unter anderem Wilco und – ACHTUNG HEYHEYSÄRAH – Regina Spektor aufgetreten. Haben wir leider verpasst. Und wir haben’s auch verpasst, Fotos zu machen. Sorry.

New Haven: In New Haven machen wir nur einen ganz kurzen Zwischenstopp. Haben aber immerhin genug Zeit, um über den Campus der Yale University zu schlendern. Hier haben unter anderem Bill und Hillary Clinton studiert. Interessant: In einem Buchladen erfahre ich, dass Yale im Auswahlprozess großen Wert auf philosophische Antworten legt. „Was ist Kunst?“ werden Studenten zum Beispiel gefragt. Ich hätte ja nur zu gerne auch die Antwort gehört. Ganz toll soll der Food Truck Market sein. Direkt am Wasser gibt es „cheap meals on wheels“. Wir fahren nur dran vorbei – sieht sehr, sehr gut aus, aber Princeton ruft.

Princeton: John F. Kennedy, Donald Rumsfeld, Michelle Obama – nur drei von vielen bekannten Persönlichkeiten, die in Princeton studiert haben. Gelehrt hat hier unter anderem Albert Einstein. Und jetzt schieben wir Pollys Kinderwagen über den Campus. Die Namen beeindrucken sie herzlich wenig, aber das Rascheln der vielen Bäume auf dem weitläufigen Gelände findet sie gut. Princeton ist die dritte Uni, die wir uns auf unserer Reise an der Ostküste anschauen und sie gefällt mir persönlich am besten. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur am Laub, das sich schon langsam verfärbt. Für den Indian Summer ist es eigentlich noch etwas zu früh, aber einige Bäume können es scheinbar kaum mehr erwarten.

 

Bevor wir weiterfahren, „müssen“ wir noch einen Punkt von unserer „To-do-Liste“ abhaken: Wir wollen das Haus sehen, in dem Albert Einstein gewohnt hat. Jetzt stehen wir davor. Mhm. Ja. Ein Haus. Gut. „Relativ“ (haha) unspektakulär. Interessanter ist dagegen ein kleines „Einstein-Museum“, das wir zufällig in einem netten Laden in der Nassau Street entdecken. Hier sind unter anderem Briefe und Notizen ausgestellt, und man erfährt einiges über sein Leben. Wir lesen, Polly bekommt eine kleine Einstein-Puppe. Die Relativitätstheorie immer noch nicht verstanden. Aber zufrieden.

 

Fazit: Alle drei Städte haben sich auf jeden Fall gelohnt. Länger als jeweils ein, zwei Tage muss man aber nicht einplanen.

 

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